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 Wenn ich mit den Fotos von Khmer Plätzen fertig bin, verlinke ich die Fotos in den Galerien mit den großen Fotos bei Panoramio.


 

 

 

Prasat Thom

Hauptheiligtum Prasat Thom/Prang

Linearer Plan

 

Der Tempel-Komplex Prasat Thom/Prang folgt einem linearen Plan, was in der Architektur der Khmer, die konzentrische Anlagen favorisierte,sehr selten ist (ein weiteres Beispiel mit linearem Grundriss ist der Prasat Preah Vihear). Lajonquière und Parmentier sahen die Haupttempel-Gruppe in einem weit besseren Zustand, als diese sich heute präsentiert. Ihre Beschreibungen(von 1902, resp. 1939) helfen uns, die Anlage zu verstehen. Die Zufahrtsstraße endet beim Besucher-Parkplatz, der die lineare Anlage zerschneidet. Rechterhandliegen die beiden sogenannten Paläste. Auf der linken Seite befinden sich (hinter den Restaurants) die anderen Strukturen des Tempel-Komplexes: Der Eingangspavillon, zwei Türme, der Prasat Krahom, der ummauerte Bezirk mit dem Wassergraben, dem Prasat Thom und dem Prang sowie der „Elefantenhügel“. DieAchse des Komplexes erstreckt sich nicht präzis von Osten nach Westen, sondern steht rechtwinklig zur Hauptachse des Baray (15° NNW) was 15°ONO entspricht.Die Gesamtlänge der Anlage beträgt mehr als 800 Meter.

 

 

Eingangs-Pavillon und Laterit-Türme

 

Ein gewaltiger Gopuram aus Sandstein mit kreuzförmigem Grundriss steht rund 45 Meter vor dem Doppelheiligtum. Der Querbalken des Kreuzes misst über 60 Meter, der Längsbalken 30 Meter. Parallel zum Querbalken stehen zwei lange Hallen (Vorläufer der späteren Galerien), sodass der Eindruck eines doppelt angelegten Querbalkens entsteht. Direkt hinter dem stark zerfallenen Gopuram stehen die Überreste von zwei großen Laterit-Türmen.

 

Prasat Krahom

 

Hinter den beiden Laterit-Türmen steht der Prasat Krahom,der seinen Namen der Farbe der Ziegel verdankt, aus denen er erbaut ist (krahom= rot). Der Prasat Krahom gewährt einerseits Einlass in den ummauerten Bezirk und ist andrerseits ein eigenständiger Tempel von eindrücklicher Größe. Er besitzt einen kreuzförmigem Grundriss und präsentiert sich in einem guten Zustand. Einst beherbergte er eine rund 3.50 m große Statue des Tanzenden Shiva mit fünf Köpfen und zehn Armen. Die Skulptur wurde vollständig zerstört (im National Museum in Phnom Penh befindet sich ein Hand-Fragment von 50 cm Länge)

 

Äußere Umfriedung

 

Der langgezogene äußerste Mauerring (3. Mauerring) erstreckt sich über eine Länge von 328 Metern und eine Breite von 151 Metern. Eine Quermauer unterteilt den umfriedeten Bezirk in zwei Höfe. Der östliche Hof istmit 157 Metern Länge und 151 Metern Breite nahezu quadratisch. Der westliche Hof ist 171 Meter lang.

 

Wassergraben

 

Im östlichen Hof umrahmt ein circa 47 Meter breiter, vonBäumen gesäumter Wassergraben die komplexe Anlage des Prasat Thom. Der Zugang zum Tempelareal erfolgt über zwei Dämme, von denen sich einer auf der Ost-, der andere auf der Westseite befindet. Beide sind von Naga-Balustraden flankiert.Der östliche Damm besitzt zusätzlich eine Kolonnade aus Pfeilern, die sich zwischen den Naga-Balustraden erstreckt. Hinter den Nagas des östlichen Dammes standen ursprünglich riesige Garudas

 

Prasat Thom

 

Der Prasat Thom (was großes Heiligtum bedeutet) liegt im östlichen Hof innerhalb des Wassergrabens. Die Strukturen der gesamtenTempelanlage befinden sich in einem schlechten Zustand. Der Tempel besitzt zwei konzentrische Mauern. Der 1. (innere) Mauerring ist aus Ziegelstein gebaut; der2. (äußere) Mauerring ist aus Laterit und ca. 60 Meter lang und 55 Meter breit.Die Tore beider Mauerringe befinden sich auf der Ost und auf der Westseite. DieTore der äußeren Mauer besitzen einen kreuzförmigen Grundriss. Die Fläche zwischen dem 1. und dem 2. Mauerring ist fast komplett von rechteckigen Strukturen besetzt, die wahrscheinlich später hinzugefügt wurden. Im innersten Bezirk stehen das zentrale Heiligtum, zwei sogenannte Bibliotheken und 21 Türme. Neun Türme erheben sich auf einer gemeinsamen Plattform, fünf in der ersten und vier in der zweiten Reihe. Rund um die Plattform stehen in Dreiergruppen insgesamt zwölf weitere, kleinere Türme. Alle Prasats enthielten ursprünglich Lingas. Eine Inschrift besagt, dass der Haupt-Lingam im Jahre 921 geweiht wurde.

 

Prang

 

Der Prang, die siebenstufige Pyramide aus Sandstein (fälschlicherweise oft Prasat Thom genannt), gleicht weit mehr den Pyramiden in Mittelamerika (z.B.Teotihuacán oder Chichén Itzá), als den mehrstufigen Tempelbergen der Khmerzeit (dem Prang ähnlich ist nur der Baksey Chamkrong in Angkor). Mit dem Bau des Tempels wurde 928 begonnen; er gilt als Staatstempel von Jayavarman IV. Die Basiskanten der quadratischen Stufenpyramide messen 62m, die heutige Höhe beträgt 36 m. Auf der obersten Plattform des Monuments stand ursprünglich ein Schrein, der einen gewaltigen Lingam (Symbol des Staatsgottes Shiva) beherbergte. In Inschriften heißt es, dieser Lingam sei der größte und prachtvollste von allen. Einzig auf der Ostseite gibt es eine äußerst steile Treppe, die sich in einem desolaten Zustand befindet. Die über der Treppe angebrachte Leiter ist derart beschädigt, dass ein Zutritts verbot angebracht werden musste. *Einige Forscher bezeichnen das Monument als sechsstufig und betrachten die siebte Stufe als Podest für den (nicht mehr vorhandenen) Schrein, der einst den Liga beherbergte. Dieses Podest (die 7.Stufe) war an den Außenseiten mit Garuda-Reliefs geschmückt.

 

Grab des Weißen Elefanten

 

Hinter der Stufenpyramide erhebt sich außerhalb der Umfassungsmauer ein kreisrunder, künstlicher Hügel, das sogenannte „Grab des Weißen Elefanten“. Möglicherweise handelt es sich um den Kern eines weiteren Monuments. Diskutiert wird auch, ob es sich um die Grabstätte von Jayavarman IV. handeln könnte. Der Hügel ist mit Buschwerk und Bäumen bewachsen. Der schmale Pfad, der auf die Anhöhe führt, wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. 

Quelle: Wikipedia


 

Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Der Wassergraben
Prasat Thom 21.10.2007. Der Weg über den Wassergraben, Ostseite.
Prasat Thom 21.10.2007. Gopuram innerer Bereich, Ostseite
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Die Mauer um den Inneren Bereich, Ostseite nach Norden.
Prasat Thom 21.10.2007. Blick in den inneren Bereich von Osten.
Prasat Thom 21.10.2007. Ost Gopuram innerer Bereich. Scheintür Richtung Norden. Im Giebel sieht man die Löcher für die Dachkonstruktion. Sie bestand aus Holzbalken und Dachziegel.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Ost Gopuram innerer Bereich von Westseite nach Norden.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Die Ziegelbauten im inneren Bereich.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Wohl nicht mehr zu Rekonstruieren.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Die beiden Mauern um den inneren Bereich.
Prasat Thom 21.10.2007.
Prasat Thom 21.10.2007. Diese Wand ist bald auch nur noch ein Haufen Ziegel.
Prasat Thom 21.10.2007. Der Innere Bereich besteht zum Teil nur noch aus einem Haufen Ziegel.
Prasat Thom 21.10.2007. Ein Ziegelturm.
Prasat Thom 21.10.2007. Im inneren bereich gibt es aber auch noch besser erhaltene Bauten.
Prasat Thom 21.10.2007.

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