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Provinz: Buri Ram

Prasat Muang Tam

Der Prasat Mueang Tam (Thai: ปราสาทเมืองต่ำ, auch kurz: Muang Tam; etwa: „Palast der unteren Stadt“) ist ein Tempelbezirk der Khmer im heutigen Thailand, etwa 50 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Buri Ram gelegen.

Geographie:

Der Tempelbezirk liegt im Landkreis (Amphoe) Prakhon Chai der Provinz Buri Ram, etwa 6 Kilometer südöstlich des Geschichtsparks KhaoPhanom Rung.

Der Tempelbezirk:

Das Tempelgelände ist von einer quadratischen Mauer umgeben,die in den vier Haupthimmelsrichtungen von Tordurchgängen (Gopuram) durchbrochen wird. Das Osttor ist als Haupteingang ausgelegt. Im Tempelinneren befinden sich symmetrisch vier L-förmige Wasserbecken in den Ecken, zu denen Stufen hinabführen. Diese Becken sind von einer niedrigen Sandstein-Mauerumgeben, die als der Körper von fünfköpfigen Nagas ausgestaltet sind. Durch kunstvoll ausgestaltete Tore an den Stirnseiten der Becken kann der Pilger die Stufen zum Wasser betreten.

 

In der Mitte des äußeren Vorhofes liegt das zentrale Heiligtum, welches wiederum von einer nach innen offenen Galerie umgeben ist.Durch vier kleinere Gopuram kann das innere Heiligtum betreten werden. Der östliche Gopuram wird innen von zwei „Bannalai“ (etwa: Bibliotheken) flankiert.Das Zentralheiligtum ist eine symmetrische Quincunx-Anordnung von Ziegelstein-Prangs, die den Berg Meru mit seinen fünf Bergspitzen symbolisieren soll.

Außerhalb des Tempels:

Direkt nördlich des Tempelbezirks liegt ein großes,rechteckiges Wasserreservoir (Baray), mit den Abmessungen 1150 x 400 m. Es ist wie der Tempel in West-Ost-Richtung (genauer: von Südsüdwest nach Ostsüdost) ausgerichtet. Ein weiteres, kleineres Reservoir liegt gegenüber der Nordwest-Ecke des großen Baray.

 

Ausgrabungen beweisen, dass die so genannte Dharmasala-Route (auf Thai: เส้นทางอริยธรรม – sen thang ariyatham) hier vorbeiführte. Die Dharmasala-Route ist eine alte, von den Khmer im 12. und 13. Jahrhundert angelegte Straße, über die Pilger und Händler von Angkor Wat direkt bis nach Phimai reisen konnten. Sie war jedoch nicht schnurgerade, sondern verband 17 der wichtigsten Tempel der Khmer im heutigen Kambodscha und im heutigen Thailand. Die Straße existiert heute nicht mehr, ihre Existenz lässt sich jedoch durch so genannte Rasthäuser (Dharmasala), die entlang der Straße errichtet wurden, sowie durch Brückenruinen festlegen.

 

Geschichte:

Aufgrund der architektonischen Ausführung und der Gestaltung der Türstürze kann die Entstehung des Prasat Muang Tam auf das 11. Jahrhundert datiert werden. Es finden sich hier Kunststile der so genannten „Khleang-Periode“, welche etwa von 968 bis 1049 dauerte, einer Zeit, in der die Khmer-Könige Jayavarman V., Udayadityavarman I., Jayaviravarman und SuryavarmanI. regierten, als auch der folgenden „Baphuon-Periode“, welche etwa von 1050bis 1080 in der Regierungszeit von Udayadityavarman II. und Harshavarman III.vorherrschte.

  

Sehenswürdigkeiten:

Neben der eindrucksvollen Gesamtanlage sind die vielen Türstürze von großer künstlerischer Qualität. Allerdings befinden sich die Originale der wertvollsten Kunstwerke heute im Nationalmuseum Phimai, an den ursprünglichen Positionen wurden zum Verwechseln ähnliche Replikate eingesetzt.Abgebildet sind Szenen aus der hinduistischen Mythologie, sowie Darstellungen von Blumen und Blattwerk. Typisch sind vielfache Abbilder des „Kala“, auch Kirtimukha (Thai: กิร์ติมุขะ, Sanskrit: „Antlitz der Glorie“) genannt, einem löwen köpfigenen Dämonen aus der hinduistischen Mythologie,der sich in seinem wilden Hunger selbst auf frass, bis nur noch sein Kopf übrig blieb. Aus dem zahn bewerten Maul des Kala wächst üppige Vegetation, die sich oft weiter über Türen und an Säulen herabrankt.

Quelle : Wikipedia

 

08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Von Nordost.

08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Von Osten.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram Ostseite.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Die Mauern sind nicht alt. Sie dienen zum abstützen der Bäume die nach der Ausgrabung natürlich höher stehen.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Die Ostmauer Nördlicher Teil.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram Ostseite.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram Ostseite, Südlicher Teil.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Schlechtes Fundament.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram Ostseite, Sturz und Giebelschmuck.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram Ostseite.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Blick auf die innere Galerie und die zentralen Ziegeltürme.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Auch hier war einmal ein Ziegeldach.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Gopuram, seitlicher Raum.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Der an den vier Haupthimmelsrichtungen unterbrochene Wassergraben. Andere sagen vier L-förmige Teiche. Aber sieht das wie ein L aus? Soviel ich weiß hat ein L zwei unterschiedlich lange Schenkel. bei jedem anderen Tempel mit einem Wassergraben der an vier Seiten durch einen Zugang unterbrochen ist müsste man dann ja auch L-förmige Teiche sagen. Oder wenn der Wassergraben im Westen und Osten unterbrochen ist, sind das dann zwei U-förmige Teiche? Oder wenn es nur einen Zugang gibt, ist es dann ein C-förmiger Teich? Also keine L-förmigen Teiche sondern ein normaler Wassergraben!
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Dwe südöstliche Teil vom Wassergraben.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Ost Gopuram Westseite Richtung Süden.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Ost Gopuram Westseite Richtung Norden.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Die innere Galerie von Osten.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Ost Gopuram der inneren Galerie.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Ost Gopuram Außenmauer nördlicher Eingang von Westen.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Fünf Köpfige Naga Balustraden um den Wassergraben
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08.01.2003 Prasat Muang Tam. Jeder Teil vom Wassergraben hat zwei dieser Torbögen für den Zugang zum Wasser.
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08.01.2003 Prasat Muang Tam.
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08.01.2003 Prasat Muang Tam. ost Gopuram innere Galerie von Osten.
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08.01.2003 Prasat Muang Tam. Ost Gopuram in der Außenmauer von Westen.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam.
08.01.2003 Prasat Muang Tam. Die Ostseite der inneren Galerie Richtung Norden.

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